Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Sie herzlich Willkommen in Wien, meiner Heimatstadt. Ich arbeite nun schon seit gut 25 Jahren als Kulturtreibende im In- und Ausland und dennoch zieht es mich immer wieder hierher zurück - nicht zuletzt gilt Wien ja als Welthauptstadt der Kultur. Dass die Bundeshauptstadt diesem Ruf tatsächlich gerecht wird, möchte ich Ihnen gerne anhand meiner ganz persönlichen Kulturtipps beweisen. Lassen Sie sich von mir zu teils etwas ungewohnteren, hochqualitativen und auch abseits des "Touristen-Main-Stream-Programmes" Kulturtipps verführen.

Ich wünsche Ihnen, verehrte Kulturtouristen, einen wunderschönen Aufenthalt mit viel Kultur und würde mich sehr freuen, Sie bei einer Veranstaltung zu treffen - Ihr Concierge hilft Ihnen sicherlich bei der ein oder anderen Kartenreservierung.

Bis bald und Servus

Elke Hesse

kultur@hotelbeethoven.at 

Firma

Beethoven's Hauskonzerte

Nächste Konzerttermine:

23. und 30. Juli 2017, 18 Uhr

Auch externe Gäste sind gegen einen Musikbeitrag von Euro 15,00 herzlich willkommen.In der Pause laden wir auf ein Glas Sekt ein.Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter direktion@hotelbeethoven.at .

Seit Herbst letzten Jahres laden wir unsere Hausgäste jeweils an einem Tag des Wochenendes zu einem Kammermusikkonzert für Violoncello und Klavier ein.Es werden Werke der Wiener Klassik gegeben. Geniessen Sie Musik von Haydn,Mozart und Beethoven in höchster Qualität mit Blick zum denkmalgeschützten Papagenotor des Theater an der Wien.

Michael Babytsch (Violoncello), wurde in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew, welche er 2006 mit Auszeichnung bei Prof. O. Tscherwowa absolvierte. 2007-2012 perfektionierte er sein Cellospiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2002-2007 war er Mitglied des staatlichen Kameraorchesters „Kiewer Solisten“ mit welchem er zahlreiche Konzerte und Tourneen nach Europa und Asien (Japan, Singapur) unternahm. M. Babytsch ist Preisträger der nationalen Wettbewerbe für junge Komponisten (1. Preis, Kiew, 1999) und junge Cellisten (2. Preis, Lemberg, 2000) sowie VI. Internationalenmusikwettbewerb „Farbotony“ (1. Preis Kaniw, Ukraine, 2004). Seit 2016 ist Michael Babytsch Stimmführer der Cellogruppe des HSO („Haydn Symphony Orchestra Vienna“), mit welchem er bereits zahlreiche Auftritte u.a. im Wiener Musikverein hatte. Er ist oft als Mitglied des „Ensemble XX. Jahrhunderts“ (künstlerischer Leiter – Prof. P. Burwik), bei den Veranstaltungen der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik) sowie bei den Konzerten im Palais Palffy zu hören.

Pavlo Kachnov (Klavier), in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew. Seit 2009 macht er sein Nachdiplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bei Prof. O. Maisenberg. Er gewann erste Preise bei Int. Klavierwettbewerb "Spanish Composers" in Madrid; Int. Musikwettbewerb A. Karamanov und "Syniy ptah", Ukraine; 8. Int. Piano Competition Villa de Capdepera, Spanien; Prokofiev Int. Competition und S. Taneev Int. Competition (beide in Russland). 2006 – 2012 unternahm er zahlreiche Konzert-Tourneen nach Deutschland, Polen, Spanien, in die Ukraine und in die Schweiz mit den Philharmonischen Orchestern von Moskau, Kiew, Odessa, Lemberg und Charkiw, sowie dem National Philharmonic Orchestra of Ukraine und dem Symphonic Orchestra of the Balearic Islands (Spanien). Er ist regelmäßig als Solist und Kammermusikpartner zu hören. 2009 debütierte er als Dirigent im Grossen Saal der Kiewer Nationalphilharmonie. 2014 gewann er den 2. Preis beim Delia Steinberg Klavierwettbewerb (Spanien) sowie die dritte Preise bei den "Neue Sterne" Klavierwettbewerb (Deutschland) und Parnasoss Piano Competition (Mexico). In Mai 2016 gewann Pavlo Kachnov den 1. Preis beim 26. Città di Cantù International Piano and Orchestra Competition, Italien.

Theater an der Wien

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

21er Haus

Das imposante Gebäude wurde vom führenden Architekten Karl Schwanzer als Österreich-Pavillon für die Weltausstellung 1958 gebaut und als Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Wien im Jahr 1962 eröffnet. Heute ist das Gebäude als 21er Haus bekannt und bildet einen Teil des Belvedere, in einem internationalen Kontext genützt als Plattform für österreichische Kunst von 1945 bis zum heutigen Tag.

Die Ausstellung "Utopia Gesamtkunstwerk" präsentiert eine zeitgenössische Perspektive der historischen Idee des Gesamtkunstwerks. Mit entsprechender Skepsis haben sich Künstler verpflichtet, diese legendäre Figur des Denkens zu überprüfen und dadurch einen kritischen Blick auf die Geschichte der Moderne zu werfen: mit dem Umbruch verursacht durch die Avantgarde nach 1918 und den Theorien der Arbeit von Schwitters, Duchamp, oder Artaud, entwickelte sich eine ganzheitliche und sozial kritische Denkweise als relevante Kraft. Die Idee des Gesamtkunstwerks, das ursprünglich ein rein ästhetisches Konzept war, erfuhr eine Neudefinition bei einer Erneuerung der Gesellschaft durch eine Kunst, die kritisch über dessen Mechanismen und Institutionen gerichtet war. Gesellschaftliche Entwicklungen wie Neo-Liberalisierung, Standardisierung und Funktionalisierung, sondern auch die politische Neuordnung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs oder den Ereignissen von 9/11 haben Auswirkungen auf die heutige gesellschaftliche Dynamik und verursachen ein Gefühl der Unsicherheit. Der Wunsch, das Leben in unserer Gesellschaft zu verbessern und die Frage, welche Modelle des Lebens immer noch oder heute wieder möglich sind, rückt deshalb auch zunehmend in den Mittelpunkt des künstlerischen Interesses.

Kunsthistorisches Museum

Ich muss wohl kaum erwähnen, dass auch Wien eine Stadt der schönsten Museen ist. Ich möchte das Kunsthistorische Museum, das alleine wegen seiner Architektur einen Besuch wert ist, hervorheben. Im Wiener Museum kann man auch ein wenig über das etwas andere Wien lernen, abseits von der normalen "Touristen-Tour".

Kunstkammer Wien

Mehr als 2.100 wertvolle Objekte, die von den Habsburgern über Jahrhunderte gesammelt wurden, sind in der Kunstkammer Wien zu sehen, eine der bedeutendsten Kunstkammern der Welt.

Die Habsburger-Kaiser - allen voran Rudolf II. - waren fleißige Sammler dieser Schätze, die imKunsthistorischen Museum Wien wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Herzstück der Sammlung ist Benvenuto Cellinis kostbares Salzfass, die Saliera, die Mitte des 16. Jahrhunderts entstand. Viele weitere Goldschmiedearbeiten, wie zum Beispiel das wertvolle Frühstücksservice Maria Theresias, versetzen die Besucher in Staunen.
Daneben sind zahlreiche andere Kunstgegenstände zu sehen, die seit dem Mittelalter zusammengetragen wurden: Schnitzereien, Uhren, Gemälde, Skulpturen, Wandteppiche, Münzen, Waffen und zahlreiche Kuriositäten aus der Natur. Eine "Natternzungen-Kredenz" (um 1450) inklusive fossiler Haifischzähne, die als geheimnisvolle Überbleibsel von Drachen galten, ist genauso ausgestellt wie der Naturabguss einer echten Kröte. Ein Höhepunkt ist sicher die Drachenschale aus Lapislazuli-Stein. Auch Trinkspiele und allerlei lustige Gefäße ergänzen den Reigen kurioser Exponate.

Der Wert dieser Sammlung, die von 2002 bis 2012 restauriert und renoviert wurde, ist jedenfalls unermesslich. Denn die so genannten Kunst- und Wunderkammern der Herrscher waren Museum und Summe des damaligen Wissens über die Welt. 2.162 Objekte befinden sich in Wien und werden in 20 Räumen neu präsentiert. Mehr als 1.000 Jahre Geschichte sind in der Kunstkammer auf 2.717 Quadratmetern Fläche erlebbar. Das älteste Exponat ist eine Elfenbeintafel aus dem 9. Jahrhundert, das jüngste ein Deckengemälde aus dem Jahr 1891.

Vereinigte Bühnen Wien

I AM FROM AUSTRIA - Raimund Theater. Ein großes, neues Musical voller Witz, Charme und Romantik, überraschend und berührend, mit einer Story rund um Liebe, Freundschaft und Familie. In eine neue Handlung verpackt, erzählen über 20 Rainhard Fendrich-Hits wie u. a. „Macho Macho“, „Haben Sie Wien schon bei Nacht geseh‘n“, „Es lebe der Sport“, „Blond“, „Strada del Sole“, „Tango Korrupti“, „Nix is Fix“, „Weus‘d a Herz hast wie a Bergwerk” und natürlich das Titellied “I Am From Austria“ die Geschichte von einem österreichischem Filmstar, der international Karriere gemacht, es bis nach Hollywood geschafft hat und nun anlässlich des Opernballs nach Wien zurück kehrt.

Die neueste VBW-Eigenproduktion mit den Hits von Rainhard Fendrich, beeindruckenden Bühnenbildern, mitreißenden Choreographien und schillernden Kostümen lässt das Publikum hinter die Kulissen eines Wiener Luxushotels blicken, wo ein prominenter Star-Gast für Trubel und viel Hollywood-Flair sorgt. Die Handlung berührt aber auch mit persönlichen und bewegenden Momenten abseits des grellen Blitzlichtgewitters. Das fiktive Wiener Traditionshotel "Edler" wird in diesem neuen Musical zur Drehscheibe der großen Welt. Chaos, Küsse und Katastrophen sind vorprogrammiert in dieser fröhlich-frechen Story voller Romantik, Überraschungen und amüsanter Situationskomik.

Musikverein

Musikvereine gibt es viele. Den Musikverein gibt es nur einmal. Musikfreunde auf der ganzen Welt kennen ihn als Zentrum der Wiener Musikkultur, als Mittelpunkt des internationalen Konzertlebens, als Eldorado klassischer Musik. Informieren Sie sich doch über das derzeit laufende Programm.

Theater in der Josefstadt

Das Theater in der Josefstadt oder von den WienerInnen immer "Die Josefstadt" genannt, ist mehr als ein Wiener Theater - es ist eine österreichische Institution. Hier ist immer ganz besonderes Theater gespielt worden. Schon durch ihre Architektur, die eine intensive Nähe des Publikums zu den Schauspielern erzeugt, erzwingt die Josefstadt einen einzigartigen Spielstil, der den Menschen, den Schauspieler, in den Mittelpunkt stellt.

Der Stadtsaal

Im Januar 2011 wurde in Wien eine neue Kleinkunstbühne - der "Stadtsaal" - im ehemaligen Ballsaal auf der Mariahilferstrasse eröffnet. Auf dieser sehenswerten Bühne soll Kabarett mit "Alternative Mainstream Music Acts" vereint werden. "Wir möchten Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller oder Attwenger holen", meinen die Veranstalter. Die Kabarettisten Alfred Dorfer, Stermann und Grissemann und Lukas Resetarits sind bereits gebucht.

Der Ursprung der Kleinkunstbühne liegt in der Ballepoche der Gründerzeit. Für das einstige Hotel "Zum blauen Bock" wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert der rund 350 Quadratmeter große Saal mit expressiven Atlanten, neobarocken Formen und Säulen samt vergoldetem korinthischen Abschluss errichtet. Das Hotel blieb bis in die 1980er Jahre in Betrieb. Nach Jahren des Leerstands zog 1996 die Konsumenteninformation in das hochherrschaftliche Gebäude ein, richtete im Saal sein Beratungszentrum ein und verblieb dort bis Juli 2010.

Spezialtipp! Porgy & Bess - Jazz Musik Club

Riemergasse  11, 1010 Wien

Einen modernen Jazzklub an der Geburtsstätte des österreichischen Kabaretts zu versuchen, in einem plüschigen Umfeld mit widrigen technischen und infrastrukturellen Möglichkeiten, erschien fragwürdig. Einige Jahre später: Das Porgy &Bess avancierte inzwischen zum festen Bestandteil der heimischen und internationalen Jazzszene, es versteht sich als Jazz & Musikclub mit pluralistischem Programmangebot. Ein Clubbetrieb mit Konzerten österreichischer und internationaler Musiker.

Spezialtipp! - MuTh

Wiens neues Haus für Musik und Theater – der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben Augarten wurde am 9.12.2012 eröffnet.