Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Sie herzlich Willkommen in Wien, meiner Heimatstadt. Wien gilt ja als Welthauptstadt der Kultur. Dass die Bundeshauptstadt diesem Ruf tatsächlich gerecht wird, möchte ich Ihnen gerne anhand meiner ganz persönlichen Kulturtipps beweisen. Lassen Sie sich von mir zu teils etwas ungewohnteren, hochqualitativen und auch abseits des "Touristen-Main-Stream-Programmes" Kulturtipps verführen.

Ich wünsche Ihnen, verehrte Kulturtouristen, einen wunderschönen Aufenthalt mit viel Kultur und würde mich sehr freuen, Sie bei einer Veranstaltung zu treffen - Unser Concierge ist Ihnen gerne bei der ein oder anderen Kartenreservierung behilflich.

Bis bald und Servus

Barbara Ludwig

concierge@hotelbeethoven.at 

 

Bei Direktbuchungen erhalten Sie ein Gratisgetränk aus der Minibar, gerne auch an unserer Bar in der Lobby (pro Person). Wenn Sie öfters wiederkommen, stellen wir Ihnen gerne Ihren persönlichen Treuepass (Beethoven Friends) aus.

Theater an der Wien

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Bildrechte: Theater an der Wien: Das neue Opernhaus©WienTourismus/Wolfgang Simlinger

„Selfie in Delphi". Zur Selbsterkenntnis im 21. Jhdt.“

22. November, 19.30 Uhr, Eintritt 15 Euro

Der Philosoph und Musiker Dr. Leo Hemetsberger entwickelt seine Gedanken zum Thema "Erkenne Dich selbst!". Sind wir noch wir selbst? Ist der Aufruf des apollinischen Orakels von Delphi heute noch sinnvoll? Lange Zeit galt der Aufruf zur Selbsterkenntnis auch als Leitsatz der philosophischen Reflexion.

Leo Hemetsberger begleitet seine Gedanken mit Stücken, die er auf den perkussiven Instrumenten Hang und Gubal aus dem Schweizer Klanglabor PanArt spielt. Der Mix aus skeptisch-rationalen Perspektiven und Nachdenkpausen mit meditativen Sounds gestaltet einen informativ-entspannenden Abend.

 

Dr. Leo Hemetsberger
www.philprax.at (derzeit offline, in Überarbeitung)
office@philprax.at; 0660 5213075
Youtube Kanal mit Vortragsausschnitten: http://bit.ly/2flE14U

2005  Doktor der Philosophie, Universität Wien, "Dialektik und Geschlecht bei Hegel."
2007  erste philosophische Praxis in Niederösterreich,
schult in Firmen, NGOs und Verwaltung zu Ethik, Korruptionsprävention, Führungskräfte und Teams
2002 - 2015 lehrte an der Militärakademie Wr. Neustadt im Bereich Ethik,
2008 - 2014 leitete den Lehrgang Kultur & Organisation an der Universität Wien
2004 - 2013 Bühnenmanagement des Festivals "More Ohr Less" in Lunz am See
2010  Obmann der Gesellschaft für angewandte Philosophie (www.gap.or.at)
organisiert seit 2013 die Nacht der Philosophie in Wien,
https://www.facebook.com/Die-Nacht-der-Philosophie-472772002775854/
2014  Mitentwurf, Dozent und Beirat des ersten Lehrgang für Philosophische Praxis, Universität Wien

1998 - dato Schlagzeuger im Monday Orchestra, einer Fusion Jazz Impro Band in verschiedenen Besetzungen
http://bit.ly/2xLCI9v

Beethoven's Hauskonzerte

Nächste Konzerttermine:

5., 12. 19. und 26. November um 18 Uhr.

Auch externe Gäste sind gegen einen Musikbeitrag von Euro 15,00 herzlich willkommen.In der Pause laden wir auf ein Glas Sekt ein.Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter direktion@hotelbeethoven.at.

Seit Herbst letzten Jahres laden wir unsere Hausgäste jeweils an einem Tag des Wochenendes zu einem Kammermusikkonzert für Violoncello und Klavier ein.Es werden Werke der Wiener Klassik gegeben. Geniessen Sie Musik von Haydn, Mozart und Beethoven in höchster Qualität mit Blick zum denkmalgeschützten Papagenotor des Theater an der Wien.

Michael Babytsch (Violoncello), wurde in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew, welche er 2006 mit Auszeichnung bei Prof. O. Tscherwowa absolvierte. 2007-2012 perfektionierte er sein Cellospiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2002-2007 war er Mitglied des staatlichen Kameraorchesters „Kiewer Solisten“ mit welchem er zahlreiche Konzerte und Tourneen nach Europa und Asien (Japan, Singapur) unternahm. M. Babytsch ist Preisträger der nationalen Wettbewerbe für junge Komponisten (1. Preis, Kiew, 1999) und junge Cellisten (2. Preis, Lemberg, 2000) sowie VI. Internationalenmusikwettbewerb „Farbotony“ (1. Preis Kaniw, Ukraine, 2004). Seit 2016 ist Michael Babytsch Stimmführer der Cellogruppe des HSO („Haydn Symphony Orchestra Vienna“), mit welchem er bereits zahlreiche Auftritte u.a. im Wiener Musikverein hatte. Er ist oft als Mitglied des „Ensemble XX. Jahrhunderts“ (künstlerischer Leiter – Prof. P. Burwik), bei den Veranstaltungen der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik) sowie bei den Konzerten im Palais Palffy zu hören.

Pavlo Kachnov (Klavier), in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew. Seit 2009 macht er sein Nachdiplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bei Prof. O. Maisenberg. Er gewann erste Preise bei Int. Klavierwettbewerb "Spanish Composers" in Madrid; Int. Musikwettbewerb A. Karamanov und "Syniy ptah", Ukraine; 8. Int. Piano Competition Villa de Capdepera, Spanien; Prokofiev Int. Competition und S. Taneev Int. Competition (beide in Russland). 2006 – 2012 unternahm er zahlreiche Konzert-Tourneen nach Deutschland, Polen, Spanien, in die Ukraine und in die Schweiz mit den Philharmonischen Orchestern von Moskau, Kiew, Odessa, Lemberg und Charkiw, sowie dem National Philharmonic Orchestra of Ukraine und dem Symphonic Orchestra of the Balearic Islands (Spanien). Er ist regelmäßig als Solist und Kammermusikpartner zu hören. 2009 debütierte er als Dirigent im Grossen Saal der Kiewer Nationalphilharmonie. 2014 gewann er den 2. Preis beim Delia Steinberg Klavierwettbewerb (Spanien) sowie die dritte Preise bei den "Neue Sterne" Klavierwettbewerb (Deutschland) und Parnasoss Piano Competition (Mexico). In Mai 2016 gewann Pavlo Kachnov den 1. Preis beim 26. Città di Cantù International Piano and Orchestra Competition, Italien.

Spezialtipp! Secession

1897 trat Gustav Klimt mit anderen Künstlern aus dem konservativen Künstlerhaus aus und gründete unter dem Namen Secession eine neue Kunstvereinigung. 1898 wurde das gleichnamige Gebäude fertig gestellt.


Auf dem von der Stadtverwaltung beigestellten Grundstück an der Wienzeile beim Naschmarkt errichtete Joseph Maria Olbrich 1897/98 für den Verein ein modernes Ausstellungsgebäude im Jugendstil, das heute zu den bekanntesten Bauten Wiens zählt. Die Blattwerk-Kuppel ("goldenes Krauthappel") ist das Symbol der Secession und weithin sichtbar. Damals sorgte die Architektur bei der Bevölkerung für große Aufregung. Der ursprüngliche Bauplatz an der Ecke Ringstraße/Wollzeile musste nach scharfen Protesten aufgegeben werden.


"Das Beethovenfries" von Gustav Klimt ist im Untergeschoß zu besichtigen. Das 34 Meter lange Werk ist eine virtuose Interpretation von Beethovens 9. Symphonie und wurde für eine Ausstellung 1902 vom Ausnahmemaler Klimt angefertigt. In den Stockwerken darüber werden auf 1.000 m² Ausstellungsfläche jährlich rund 20 Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler gezeigt. Über dem Eingangsportal der Secession ist der Leitspruch der Künstlervereinigung angebracht: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.

Musikverein

Musikvereine gibt es viele. Den Musikverein gibt es nur einmal. Musikfreunde auf der ganzen Welt kennen ihn als Zentrum der Wiener Musikkultur, als Mittelpunkt des internationalen Konzertlebens, als Eldorado klassischer Musik. Informieren Sie sich doch über das derzeit laufende Programm.

Bildrechte: Musikverein© WienTourismus/Christian Stemper

Kunsthistorisches Museum

Ich muss wohl kaum erwähnen, dass auch Wien eine Stadt der schönsten Museen ist. Ich möchte das Kunsthistorische Museum, das alleine wegen seiner Architektur einen Besuch wert ist, hervorheben. Im Wiener Museum kann man auch ein wenig über das etwas andere Wien lernen, abseits von der normalen "Touristen-Tour".

Bildrechte: Kunsthistorisches Museum Wien© WienTourismus/Christian Stemper

Spezialtipp! Porgy & Bess - Jazz Musik Club

Riemergasse  11, 1010 Wien

Einen modernen Jazzklub an der Geburtsstätte des österreichischen Kabaretts zu versuchen, in einem plüschigen Umfeld mit widrigen technischen und infrastrukturellen Möglichkeiten, erschien fragwürdig. Einige Jahre später: Das Porgy &Bess avancierte inzwischen zum festen Bestandteil der heimischen und internationalen Jazzszene, es versteht sich als Jazz & Musikclub mit pluralistischem Programmangebot. Ein Clubbetrieb mit Konzerten österreichischer und internationaler Musiker.

Der Stadtsaal

Im Januar 2011 wurde in Wien eine neue Kleinkunstbühne - der "Stadtsaal" - im ehemaligen Ballsaal auf der Mariahilferstrasse eröffnet. Auf dieser sehenswerten Bühne soll Kabarett mit "Alternative Mainstream Music Acts" vereint werden. "Wir möchten Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller oder Attwenger holen", meinen die Veranstalter. Die Kabarettisten Alfred Dorfer, Stermann und Grissemann und Lukas Resetarits sind bereits gebucht.

Der Ursprung der Kleinkunstbühne liegt in der Ballepoche der Gründerzeit. Für das einstige Hotel "Zum blauen Bock" wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert der rund 350 Quadratmeter große Saal mit expressiven Atlanten, neobarocken Formen und Säulen samt vergoldetem korinthischen Abschluss errichtet. Das Hotel blieb bis in die 1980er Jahre in Betrieb. Nach Jahren des Leerstands zog 1996 die Konsumenteninformation in das hochherrschaftliche Gebäude ein, richtete im Saal sein Beratungszentrum ein und verblieb dort bis Juli 2010.

Spezialtipp! - MuTh

Wiens neues Haus für Musik und Theater – der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben Augarten wurde am 9.12.2012 eröffnet.

Bildrechte: Helmut-Karl Lackner