Ich heiße Sie herzlich willkommen! Wien ist meine Heimatstadt und gilt als Welthauptstadt der Kultur. Ich möchte Ihnen einige persönliche Kulturtipps verraten, um Ihnen einen Einblick in die Bandbreite von Wiener Kultur zu geben. Lassen Sie sich dazu verführen, Außergewöhnliches zu erleben, das Zentrum, aber auch einige besondere Plätze etwas außerhalb kennenzulernen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Gäste, einen wunderschönen Aufenthalt mit viel Kultur und würde mich freuen, wenn meine Tipps Sie inspirieren konnten. Unser Concierge ist Ihnen gerne bei Kartenreservierungen behilflich.

Bis bald und Servus

Barbara Ludwig

concierge@hotelbeethoven.at 

 

Bei Direktbuchungen erhält jeder Gast ein Gratisgetränk in unserer Bar in der Lobby. Wenn Sie öfter wiederkommen, stellen wir Ihnen gerne Ihren persönlichen Treuepass  („Beethoven Friends“)aus.

ALBERTINA

Die ALBERTINA besitzt mit der Sammlung Batliner eine der bedeutendsten Kollektionen Europas zur Malerei der Klassischen Moderne.
Den Ausgangspunkt der permanenten Ausstellung bilden die Künstler des Impressionismus und des Postimpressionismus wie Monet, Degas, Cézanne, Toulouse-Lautrec und Gauguin. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Deutschen Expressionismus mit den Künstlergruppen Die Brücke und Der Blaue Reiter sowie auf der Neuen Sachlichkeit mit Werken von Wacker, Sedlacek und Hofer. Den Fokus auf die Kunst Österreichs vertiefen Werke von Kokoschka sowie Gemälde von Egger-Lienz. Die Vielfalt der russischen Avantgarde illustrieren Gemälde von Gontscharowa, Malewitsch und Chagall.
Zahlreiche Werke Picassos bilden den krönenden Abschluss: Von seinen frühen kubistischen Bildern über die reifen Werke der 1940er Jahre und hervorragende, bislang nicht ausgestellte Druckgrafiken bis hin zu seinem experimentellen Spätwerk sind Meisterwerke zu sehen.

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Bildrechte: Alexej von Jawiensky: Mädchen mit Blumenhut, 1910 Öl auf Karton (Albertina, Wien. Sammlung Batliner)  ©Bildrecht, Wien, 2017

Salonkonzerte im Beethoven

Nächste Konzerttermine:

17. und 24. Februar, jeweils um 17h30.

3., 10., 17., 24. und 31. März jeweils um 17h30.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://goo.gl/42aLZc

Seit Herbst 2014 laden wir unsere Hausgäste jeweils an einem Tag des Wochenendes zu einem Salonkonzert für Violoncello und Klavier ein. Es werden Werke der Wiener Klassik gegeben. Genießen Sie Musik von Haydn, Mozart und Beethoven in höchster Qualität, mit Blick auf das denkmalgeschützte Papagenotor des Theaters an der Wien.

Auch externe Gäste sind herzlich willkommen. In der Pause laden wir auf ein Glas Sekt ein. Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter  direktion@hotelbeethoven.at 

 

Michael Babytsch (Violoncello), wurde in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew, welche er 2006 mit Auszeichnung bei Prof. O. Tscherwowa absolvierte. 2007-2012 perfektionierte er sein Cellospiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2002-2007 war er Mitglied des staatlichen Kameraorchesters „Kiewer Solisten“ mit welchem er zahlreiche Konzerte und Tourneen nach Europa und Asien (Japan, Singapur) unternahm. M. Babytsch ist Preisträger der nationalen Wettbewerbe für junge Komponisten (1. Preis, Kiew, 1999) und junge Cellisten (2. Preis, Lemberg, 2000) sowie VI. Internationalenmusikwettbewerb „Farbotony“ (1. Preis Kaniw, Ukraine, 2004). Seit 2016 ist Michael Babytsch Stimmführer der Cellogruppe des HSO („Haydn Symphony Orchestra Vienna“), mit welchem er bereits zahlreiche Auftritte u.a. im Wiener Musikverein hatte. Er ist oft als Mitglied des „Ensemble XX. Jahrhunderts“ (künstlerischer Leiter – Prof. P. Burwik), bei den Veranstaltungen der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik) sowie bei den Konzerten im Palais Palffy zu hören.

Pavlo Kachnov (Klavier), in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew. Seit 2009 macht er sein Nachdiplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bei Prof. O. Maisenberg. Er gewann erste Preise bei Int. Klavierwettbewerb "Spanish Composers" in Madrid; Int. Musikwettbewerb A. Karamanov und "Syniy ptah", Ukraine; 8. Int. Piano Competition Villa de Capdepera, Spanien; Prokofiev Int. Competition und S. Taneev Int. Competition (beide in Russland). 2006 – 2012 unternahm er zahlreiche Konzert-Tourneen nach Deutschland, Polen, Spanien, in die Ukraine und in die Schweiz mit den Philharmonischen Orchestern von Moskau, Kiew, Odessa, Lemberg und Charkiw, sowie dem National Philharmonic Orchestra of Ukraine und dem Symphonic Orchestra of the Balearic Islands (Spanien). Er ist regelmäßig als Solist und Kammermusikpartner zu hören. 2009 debütierte er als Dirigent im Grossen Saal der Kiewer Nationalphilharmonie. 2014 gewann er den 2. Preis beim Delia Steinberg Klavierwettbewerb (Spanien) sowie die dritte Preise bei den "Neue Sterne" Klavierwettbewerb (Deutschland) und Parnasoss Piano Competition (Mexico). In Mai 2016 gewann Pavlo Kachnov den 1. Preis beim 26. Città di Cantù International Piano and Orchestra Competition, Italien.

Spezialtipp Secession

1897 trat Gustav Klimt mit anderen Künstlern aus dem konservativen Künstlerhaus aus und gründete unter dem Namen „Secession“ eine neue Kunstvereinigung. 1898 wurde das gleichnamige Gebäude von Joseph Maria Olbrich fertig gestellt – es entstand ein modernes Ausstellungsgebäude im Jugendstil, das heute zu den bekanntesten Bauten Wiens zählt. Die Blattwerk-Kuppel („Goldenes Krauthappel") ist das Erkennungszeichen der Secession und weithin sichtbar. Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten sie und die Architektur des Gebäudes für große Aufregung.

Der „Beethovenfries" von Gustav Klimt ist im Untergeschoß zu besichtigen. Das 34 Meter lange Werk ist eine virtuose Interpretation von Beethovens 9. Symphonie und wurde für eine Ausstellung 1902 angefertigt. In den Stockwerken darüber werden auf 1.000 m² Ausstellungsfläche jährlich rund 20 Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler gezeigt. Über dem Eingangsportal der Secession prangt der Leitspruch der Künstlervereinigung: „DER ZEIT IHRE KUNST –  DER KUNST IHRE FREIHEIT“.

Friedrichstraße 12, 1010 Wien

Das neue Beethovenmuseum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Drei Wohnungen, die mit Beethoven verbunden sind, gehören schon seit langem zu den Standorten des Wien Museums. Dennoch gab es bislang kein umfassendes Beethoven Museum in der Stadt seines Wirkens. Diese Lücke wurde nun geschlossen: Die Beethoven Wohnung Heiligenstadt in der Probusgasse 6 im 19. Bezirk wurde von einer kleinen Gedenkstätte zu einem großen Beethoven Museum, das dem gesamten Leben und Werk des Komponisten gewidmet ist, erweitert.

Probusgasse 6, 1190 Wien

Theater an der Wien

Unser Nachbargebäude ist das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Als ganzjährig bespieltes Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt, also mit gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierlicher Qualität auf höchstem internationalen Niveau.
Das Theater an der Wien stellt einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das „Schleifmühl-Viertel“ im nahen 4. Bezirk her.
Wir sind diesem Theater nicht nur durch unsere Nachbarschaft verbunden, sondern haben dem Haus und seinen Persönlichkeiten auch unseren 4. Stock gewidmet.

Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

Bildrechte: Theater an der Wien: Das neue Opernhaus©WienTourismus/Wolfgang Simlinger

Musikverein

Der Musikverein ist ein einzigartiger Konzertsaal, eigentlich ein wunderbares Gebäude mit mehreren Konzertsälen. Musikfreunde auf der ganzen Welt kennen ihn als Zentrum der Wiener Musikkultur, als Mittelpunkt des internationalen Konzertlebens, als Eldorado klassischer Musik. Informieren Sie sich über das derzeit laufende Programm.

Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

Bildrechte: Musikverein© WienTourismus/Christian Stemper

Spezialtipp - MuTh

Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben im Augarten wurde 2012 eröffnet. Hier entstand ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien.

Das neue Haus für Musik und Theater ist ein Ensemble aus barocker Bausubstanz und moderner Architektur. Der neue Konzertsaal ist im Kontrast zur kühlen äußeren Anmutung des Neubaus in warmen Materialen und kräftigen Farben gestaltet und bietet eine in Wien einzigartige Akkustik. Im Gebäude werden auch immer wieder Werke zeitgenössischer Kunst ausgestellt, um den intensiven Kontakt zu verschiedenen Kunstrichtungen hervorzuheben.

Am Augartenspitz 1, 1020 Wien

Bildrechte: Helmut-Karl Lackner

Kunsthistorisches Museum

Unter den vielen großartigen Museen dieser Stadt nimmt das KHM nicht nur durch seine Lage und seine Größe eine besondere Stellung ein.

Hier findet sich in einem wunderbaren Gebäude, seinem Zwilling, dem Naturhistorischen Museum, genau gegenüber, eine der großen klassischen Kunstsammlungen der Welt, aufgebaut auf den Kunstschätzen der Habsburger. Über mehrere Jahrtausende, von Gräbern aus dem Alten Ägypten bis zu den großen Malern der Neuzeit, erstrecken sich die ausgestellten Werke. Ein Tagesbesuch kann nur einen kleinen Einblick in die riesige Sammlung geben.

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Bildrechte: Kunsthistorisches Museum Wien© WienTourismus/Christian Stemper