Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Sie herzlich Willkommen in Wien, meiner Heimatstadt. Wien gilt ja als Welthauptstadt der Kultur. Dass die Bundeshauptstadt diesem Ruf tatsächlich gerecht wird, möchte ich Ihnen gerne anhand meiner ganz persönlichen Kulturtipps beweisen. Lassen Sie sich von mir zu teils etwas ungewohnteren, hochqualitativen und auch abseits des "Touristen-Main-Stream-Programmes" Kulturtipps verführen.

Ich wünsche Ihnen, verehrte Kulturtouristen, einen wunderschönen Aufenthalt mit viel Kultur und würde mich sehr freuen, Sie bei einer Veranstaltung zu treffen - Unser Concierge ist Ihnen gerne bei der ein oder anderen Kartenreservierung behilflich.

Bis bald und Servus

Barbara Ludwig

concierge@hotelbeethoven.at 

 

Bei Direktbuchungen erhalten Sie ein Gratisgetränk aus der Minibar, gerne auch an unserer Bar in der Lobby (pro Person). Wenn Sie öfters wiederkommen, stellen wir Ihnen gerne Ihren persönlichen Treuepass (Beethoven Friends) aus.

Beethoven's Hauskonzerte

Nächste Konzerttermine:

3., 9., 17., 24. und 30. Juni um 18 Uhr.

8. und 29. Juli um 18 Uhr.

Auch externe Gäste sind gegen einen Musikbeitrag von Euro 15,00 herzlich willkommen.In der Pause laden wir auf ein Glas Sekt ein.Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter direktion@hotelbeethoven.at.

Seit Herbst letzten Jahres laden wir unsere Hausgäste jeweils an einem Tag des Wochenendes zu einem Kammermusikkonzert für Violoncello und Klavier ein.Es werden Werke der Wiener Klassik gegeben. Geniessen Sie Musik von Haydn, Mozart und Beethoven in höchster Qualität mit Blick zum denkmalgeschützten Papagenotor des Theater an der Wien.

Michael Babytsch (Violoncello), wurde in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew, welche er 2006 mit Auszeichnung bei Prof. O. Tscherwowa absolvierte. 2007-2012 perfektionierte er sein Cellospiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2002-2007 war er Mitglied des staatlichen Kameraorchesters „Kiewer Solisten“ mit welchem er zahlreiche Konzerte und Tourneen nach Europa und Asien (Japan, Singapur) unternahm. M. Babytsch ist Preisträger der nationalen Wettbewerbe für junge Komponisten (1. Preis, Kiew, 1999) und junge Cellisten (2. Preis, Lemberg, 2000) sowie VI. Internationalenmusikwettbewerb „Farbotony“ (1. Preis Kaniw, Ukraine, 2004). Seit 2016 ist Michael Babytsch Stimmführer der Cellogruppe des HSO („Haydn Symphony Orchestra Vienna“), mit welchem er bereits zahlreiche Auftritte u.a. im Wiener Musikverein hatte. Er ist oft als Mitglied des „Ensemble XX. Jahrhunderts“ (künstlerischer Leiter – Prof. P. Burwik), bei den Veranstaltungen der ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik) sowie bei den Konzerten im Palais Palffy zu hören.

Pavlo Kachnov (Klavier), in Kiew/Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Tschaikowski Nationalmusikakademie in Kiew. Seit 2009 macht er sein Nachdiplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bei Prof. O. Maisenberg. Er gewann erste Preise bei Int. Klavierwettbewerb "Spanish Composers" in Madrid; Int. Musikwettbewerb A. Karamanov und "Syniy ptah", Ukraine; 8. Int. Piano Competition Villa de Capdepera, Spanien; Prokofiev Int. Competition und S. Taneev Int. Competition (beide in Russland). 2006 – 2012 unternahm er zahlreiche Konzert-Tourneen nach Deutschland, Polen, Spanien, in die Ukraine und in die Schweiz mit den Philharmonischen Orchestern von Moskau, Kiew, Odessa, Lemberg und Charkiw, sowie dem National Philharmonic Orchestra of Ukraine und dem Symphonic Orchestra of the Balearic Islands (Spanien). Er ist regelmäßig als Solist und Kammermusikpartner zu hören. 2009 debütierte er als Dirigent im Grossen Saal der Kiewer Nationalphilharmonie. 2014 gewann er den 2. Preis beim Delia Steinberg Klavierwettbewerb (Spanien) sowie die dritte Preise bei den "Neue Sterne" Klavierwettbewerb (Deutschland) und Parnasoss Piano Competition (Mexico). In Mai 2016 gewann Pavlo Kachnov den 1. Preis beim 26. Città di Cantù International Piano and Orchestra Competition, Italien.

Spezialtipp! Secession

1897 trat Gustav Klimt mit anderen Künstlern aus dem konservativen Künstlerhaus aus und gründete unter dem Namen Secession eine neue Kunstvereinigung. 1898 wurde das gleichnamige Gebäude fertig gestellt.

Auf dem von der Stadtverwaltung beigestellten Grundstück an der Wienzeile beim Naschmarkt errichtete Joseph Maria Olbrich 1897/98 für den Verein ein modernes Ausstellungsgebäude im Jugendstil, das heute zu den bekanntesten Bauten Wiens zählt. Die Blattwerk-Kuppel ("goldenes Krauthappel") ist das Symbol der Secession und weithin sichtbar. Damals sorgte die Architektur bei der Bevölkerung für große Aufregung. Der ursprüngliche Bauplatz an der Ecke Ringstraße/Wollzeile musste nach scharfen Protesten aufgegeben werden.

"Das Beethovenfries" von Gustav Klimt ist im Untergeschoß zu besichtigen. Das 34 Meter lange Werk ist eine virtuose Interpretation von Beethovens 9. Symphonie und wurde für eine Ausstellung 1902 vom Ausnahmemaler Klimt angefertigt. In den Stockwerken darüber werden auf 1.000 m² Ausstellungsfläche jährlich rund 20 Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler gezeigt. Über dem Eingangsportal der Secession ist der Leitspruch der Künstlervereinigung angebracht: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.

Das neue Beethovenmuseum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Drei Wohnungen, die mit Beethoven verbunden sind, gehören schon seit langem zu den Standorten des Wien Museums. Dennoch gab es bislang kein umfassendes Beethoven Museum in der Stadt seines Wirkens. Diese Lücke wird nun geschlossen: Die Beethoven Wohnung Heiligenstadt in der Probusgasse 6 im 19. Bezirk wird von einer kleinen Gedenkstätte zu einem großen Beethoven Museum, das dem gesamten Leben und Werk des Komponisten gewidmet ist, erweitert.

Theater an der Wien

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Bildrechte: Theater an der Wien: Das neue Opernhaus©WienTourismus/Wolfgang Simlinger

Musikverein

Musikvereine gibt es viele. Den Musikverein gibt es nur einmal. Musikfreunde auf der ganzen Welt kennen ihn als Zentrum der Wiener Musikkultur, als Mittelpunkt des internationalen Konzertlebens, als Eldorado klassischer Musik. Informieren Sie sich doch über das derzeit laufende Programm.

Bildrechte: Musikverein© WienTourismus/Christian Stemper

Spezialtipp! - MuTh

Wiens neues Haus für Musik und Theater – der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben Augarten wurde am 9.12.2012 eröffnet.

Bildrechte: Helmut-Karl Lackner

Kunsthistorisches Museum

Ich muss wohl kaum erwähnen, dass auch Wien eine Stadt der schönsten Museen ist. Ich möchte das Kunsthistorische Museum, das alleine wegen seiner Architektur einen Besuch wert ist, hervorheben. Im Wiener Museum kann man auch ein wenig über das etwas andere Wien lernen, abseits von der normalen "Touristen-Tour".

Bildrechte: Kunsthistorisches Museum Wien© WienTourismus/Christian Stemper

THE SHAPE OF TIME - Kunsthistorisches Museum

6. MÄRZ BIS 8. JULI 2018 

Das Kunsthistorische Museum zeigt heuer die bedeutende
Ausstellung The Shape of Time. Nach den monographischen
Schauen zu Lucian Freud und Joseph Cornell und den aus
Objekten unserer Sammlungen von Ed Ruscha und Edmund
de Waal kuratierten Ausstellungen ist dies die erste
Gruppenausstellung, die wir als Teil unserer Reihe Modern and
Contemporary präsentieren.
Die umfangreichen Sammlungen des Kunsthistorischen Museums
legen beredtes Zeugnis ab von fünf Jahrtausenden menschlichen
Schaffens – von den Alten Ägyptern bis zu Höhepunkten der
europäischen Malerei bis circa 1800. The Shape of Time zeigt
nun eine Auswahl bedeutender Werke, die zwischen 1800 und
heute entstanden sind und für unsere BesucherInnen als
Trittsteine auf dem kunstgeschichtlichen Weg von dem Punkt, an
dem unsere Sammlungen enden, bis zu jenem, an dem wir uns
heute befinden, fungieren. Zu den maßgeblichenen
KünstlerInnen, deren Werke hier gezeigt werden, gehören J.M.W.
Turner, Claude Cahun, Mark Rothko, Maria Lassnig, Eleanor
Antin, Steve McQueen, Catherine Opie and Peter Doig. In der
Ausstellung werden wichtige Leihgaben aus einigen der führenden
Museen und Sammlungen der Welt gezielt in den Sälen der
Gemäldegalerie verteilt, sodass jeder „Gast“ in einen Dialog mit
einem unserer Kunstwerke oder deren SchöpferIn tritt. Die
BesucherInnen sind somit eingeladen, den Blick gleichzeitig
zurück und in die Zukunft zu richten und hin und her schweifen
zu lassen zwischen zwei Objekten, die – aus verschiedenen
Jahrhunderten – dennoch das Potenzial haben, unsere Erfahrung
des jeweils anderen zu verändern.
Die modernen Werke wollen nicht die Kunstgeschichte der letzten
200 Jahre erzählen. Vielmehr geht es darum, die Zwiesprache, den
Austausch zwischen den Jahrhunderten zu belauschen und selber
Teil dieser angeregten Unterhaltung zu werden. Die Kunstwerke
und KünstlerInnen im Kunsthistorischen Museum bilden den
Ausgangspunkt einer Reihe von Begegnungen zwischen Alt und
Neu, die das kunstgeschichtliche Kontinuum veranschaulichen.
Ganz so, wie es George Kubler in seinem wegweisenden, 1962
erschienenen Buch The Shape of Time beschrieben hat, versuchen
sie, den Fluss von Zeit und Raum und die kontinuierliche
Evolution von Ideen und Bildern über die Jahrhunderte und in
unterschiedlichen Kulturen aufzuzeigen und die Kunstgeschichte
als ein Ideenreservoir, aus dem sich die KünstlerInnen im Laufe
der Zeit immer wieder bedient haben, zu begreifen. 

Bildrechte: Peter Doig, Two Trees, 2017 © The Artist. Courtesy Michael Werner Gallery, New York and London

Keith Haring. The Alphabet - ALBERTINA

Die ALBERTINA widmet Keith Haring (1958–1990), der 2018 60 Jahre alt geworden wäre, eine umfassende Ausstellung. Sie beleuchtet das Werk des amerikanischen Ausnahmekünstlers sowohl aus kunsthistorischer als auch aus formaler Sicht. Der Schwerpunkt liegt auf Harings einzigartiger Zeichensprache, die sich als künstlerisches Alphabet wie ein roter Faden durch sein Schaffen zieht. Seine U-Bahn-Bilder, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen sind Botschafter für soziale Gerechtigkeit. Die Strahlkraft seines Œuvres ist bis heute ungebrochen, sein Einfluss auf ZeitgenossInnen sowie nachfolgende Künstlergenerationen gewaltig.

Die Ausstellung ist vom 16. März bis 24. Juni 2018 zu sehen.

Bildrechte: Keith Haring, One Titel, 1982 (Privatsammlung © The Keith Haring Foundation)